Liebe und Zauberei

Eine Premiere steht am Samstag, 25. März 2017, um 19.00 Uhr auf dem Spielplan des Opernhauses: Georg Friedrich Händels Oper "Rinaldo" in der Inszenierung von Kobie van Rensburg.


Händels "Rinaldo" war bei der Uraufführung 1711 in London eine Sensation. Noch nie zuvor hatte das Publikum eine derart spektakulär und verschwenderisch ausgestattete Oper gesehen. Über Nacht wurde der 26-Jährige zum Star. Seine Geschichte um den jugendlichen Helden Rinaldo, der als Heerführer vor allem mit Liebe und Zauberei zu kämpfen hat, ist auch 300 Jahre nach der Uraufführung an Frische und Witz kaum zu überbieten. Die Inszenierung liegt in den Händen des Südafrikaners Kobie van Rensburg, dessen fantasievoll-freche Version von Rossinis "La Cenerentola" 2014 sofort zum Publikumsliebling avancierte. Für "Rinaldo" übersetzt er die Theater-Sensation der Händel-Zeit in die Technik des 21. Jahrhunderts: Auf der Bühne werden die Sänger in einer Blue Box live gefilmt, darüber sind sie in einem computeranimierten Video vor opulentem Hintergrund zu sehen: Sie galoppieren durch Wüstensand, schwimmen zwischen Haien, tanzen mit Skeletten.