Kasper rettet Hamlet

Wie eine Handpuppe Shakespeares Welt auf den Kopf stellt 

Premiere: 01.10.2016, Figurentheater


Dänisch für Anfänger - oder: Wie Kasper nach Dänemark kommt, einen Hot Dog essen will und alles durcheinanderbringt!


Hamlet, der Prinz von Dänemark, muss nach dem Tod seines Vaters unvorbereitet erwachsen werden. Doch statt sich unter den Erwachsenen am dänischen Hof zu behaupten, flüchtet er sich in die Welt seiner Gedanken und verkriecht sich darin. Niemand kommt mehr an ihn heran, auch seine große Liebe Ophelia nicht. Doch zum Glück taucht Kasper auf Schloss Helsingör auf und bringt alles gehörig durcheinander. Er zeigt Hamlet, wie man aufhört zu grübeln und anfängt, sich zur Wehr zu setzen – auch wenn dazu eine große Portion Mut, Verrücktheit und Tatkraft gehören.


"Kasper rettet Hamlet" ist ein rasantes Handpuppenspiel in klassischer Kasper-Manier, in dem der Kasper ohne Rücksicht auf Verluste durch die Shakespeaere’sche Fabel grätscht und Hamlet aus seinem Trübsinn reißt. Mit der Neugier und Lebenslust des Kaspers und der Improvisation ist schließlich alles möglich! Erst recht, wenn man außerdem noch einen getreuen Spitzel, den alten Hofhund von Hamlets Vater, als Freund zur Seite hat. Dieser hält die Ohren weit offen und weiß von so manchem Komplott zu berichten: Etwas ist arg faul im Staate Dänemark und das muss genauer untersucht werden. Dafür bleibt Kasper auch gern etwas länger auf Helsingör, denn seine Hilfe scheint hier mehr als notwendig zu sein, das Essen ist gut und für einen wie ihn gibt es bei Erwachsenen und Königen schließlich immer einen Platz.


Felix Schiller kommt aus Hamburg und gehört ab der Spielzeit 2016/17 zum Ensemble des Figurentheaters Chemnitz. Er studierte zunächst Philosophie und Theaterwissenschaft in Mainz, bevor er sich an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin zum Puppenspieler ausbilden ließ. Hier entstand unter der Regie von Astrid Griesbach seine Diplominszenierung "Kasper rettet Hamlet", die er nun mit nach Chemnitz bringt. Wie Kasper knöpft er sich den geschichtsträchtigen Stoff mitsamt seinen komplizierten, hinterlistigen Fallstricken vor und konzentriert sich dabei nicht nur auf das Wesentliche, sondern verändert die Geschichte auch auf rebellische Art: Denn wer sagt, dass Ophelia und Hamlet sich am Ende nicht doch bekommen können?


In Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch" Berlin, Fachbereich Zeitgenössische Puppenspielkunst


Dauer: ca. 50 Minuten / keine Pause

Altersempfehlung: ab 8 Jahren

Preis: 4,00 Euro (Kinder) | 6,00 Euro (Erwachsene)


Pressestimmen zu dieser Inszenierung