Andreas Beinhauer

Aus dem süddeutschen Aalen stammend, absolvierte der Bariton Andreas Beinhauer sein Studium in Gesang und Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und erhielt wichtige Impulse im Unterricht bei Udo Reinemann sowie in Meisterkursen unter anderem von Thomas Hampson, Brigitte Fassbaender, Julia Varady und Thomas Quasthoff. Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.


Erste Opernerfahrung sammelte er in Hochschulproduktionen in Karlsruhe und Stuttgart unter anderem in Mozarts „Le nozze di Figaro“ als Conte Almaviva. 2014 bis 2015 war er außerdem als Gast am Nationaltheater Mannheim und bei den Städtischen Bühnen Wuppertal engagiert.


Andreas Beinhauer ist rege als Lied- und Oratoriensolist tätig, u. a. beim Rastatter Vocalensemble. Konzertreisen führten ihn u. a. nach Paris, Wien, in die Schweiz, nach Kairo und Südafrika (Kapstadt, Stellenbosch). Zuletzt war er mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium zu Gast in der Berliner Philharmonie und dem Münster Basel. Liederabende gab er u. a. mit Hartmut Höll, Matthias Alteheld und Markus Hadulla.

Gemeinsam mit der Pianistin Melania Kluge gewann er 2011 den 1. Preis beim Bundes-Hochschulwettbewerb für Liedduo in Lübeck und 2012 den 3. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. Im Duo mit Anna Graczykowska gewann er 2015 in der Sparte „Lied“ den 2. Preis beim internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Moderne“ in Graz. Mit der Spielzeit 2015/2016 begann er sein Engagement an der Oper Chemnitz und debütierte hier als Albert in „Werther“.