Alexey Birkus

Der Bass Alexey Birkus stammt aus Weißrussland und schloss zunächst in Minsk seine musikalische Ausbildung an der Staatlichen Universität für Kunst und Kultur mit einem Chordiplom ab. Anschließend studierte er Operngesang an der Staatlichen Musikhochschule Minsk und von 2005 bis 2007 am Sankt Petersburger Konservatorium. Bereits während des Studiums sang er u.a in Rossinis „Die Reise nach Reims“ und Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“ unter der musikalischen Leitung von Valery Gergiev im Mariinsky-Theater in Sankt Petersburg. Von 2007 bis 2010 setzte er seine Gesangsausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste fort und vertieft seit 2009 zudem seine Kenntnisse bei Vincenzo Manno in Mailand. In der Spielzeit 2010/2011 war Alexey Birkus Mitglied des Opernstudios „OperAvenir“ des Theater Basel und war u.a. als König in „Aida“ und Surin in „Pique Dame“ zu erleben. Weitere Engagements führten ihn an das Teatro Massimo in Palermo und an das Theater Biel/Solothurn. Von 2013 bis 2015 war er Ensemblemitglied des Landestheater Salzburg und stand dort u.a. als Publio in „La clemenza di Tito“, Sarastro in „Die Zauberflöte“, Sparafucile in „Rigoletto“, Graf Rodolfo in „La Sonnambula“ und Prinz Gremin in „Eugen Onegin“ auf der Bühne. Für seine Interpretation des Prinzen Gremin wurde er 2015 mit dem Österreichischen Musiktheater Preis ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist Alexey Birkus festes Ensemblemitglied des Staatstheater Nürnberg.