Franziska Krötenheerdt

Franziska Krötenheerdt wurde in Halle/Saale geboren und zog mit 13 Jahren nach Berlin. Dort erhielt sie ihren ersten Gesangsunterricht bei Regina Wettges. Im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ entdeckte sie ihre Begeisterung für die Klassik, nachdem sie sich zuvor v. a. dem Jazz und dem Musical verschrieben hatte. Anschließend studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar bei Venceslava Hruba-Freiberger. Meisterkurse besuchte sie bei Krisztina Laki in Wien, bei Brigitte Fassbaender, Karl Kammerlander (Weidener Max-Reger-Tage).


Bereits während des Studiums wirkte Franziska Krötenheerdt bei verschiedenen Hochschulproduktionen mit. So war sie u. a. als Achille in Händels „Deidamia“ in Kooperation mit Eisenach & Bad Lauchstädt, als Flora in Brittens „Turn of the Screw“ in Weimar sowie als Despina („Così fan tutte“) an der Volksbühne Jena zu erleben.


In Erfurt gab sie als Barbarina („Le nozze di Figaro“) ihr Bühnendebüt, woraufhin weitere Gastengagements folgten: Tau- und Sandmännchen („Hänsel und Gretel“), Blanch („Nana“), Stuhl, Schäferin, Eule („Das Kind und die Zauberdinge“) und Kate („Westzeitstory“). 2010 erhielt sie am Theater Erfurt ein Festengagement und ihr Rollendebüt als Adele („Die Fledermaus“) in einer Inszenierung von Katharina Thalbach. Im Sommer 2011 arbeitete sie erneut mit Katharina Thalbach bei den Seefestspielen Berlin zusammen und sang die Papagena in Mozarts „Zauberflöte“.


In der Spielzeit 2011/12 übernahm sie als Ensemblemitglied des Theaters Vorpommern (Greifswald/Stralsund) u. a. die Rollen der Stasi („Die Csárdásfürstin“), Eliza („My fair Lady“), Adele, des Gretchens („Der Wildschütz“) und der Ilia („Idomeneo“).


Mit der Spielzeit 2012/13 wechselte sie ans Stadttheater Bremerhaven, wo sie u. a. als Zerlina („Don Giovanni“), Madeleine („Der Untergang des Hauses Usher“), Esmeralda („Die verkaufte Braut“), Maria Magdalena  („Jesus Christ Superstar“) und Juliette („Der Graf von Luxemburg“), Berta („Il barbiere di Siviglia“), Gretel, Lisa („Gräfin Mariza“), Sophie Scholl („Kommilitonen! (Young Blood)“), Lina Lamont („Singin’ in the Rain“), Ännchen („Der Freischütz“) und Cornelie („Der gewaltige Hahnrei“) zu erleben war.


Ihr Konzertrepertoire umfasst Werke wie Mozarts Requiem und „Krönungsmesse“, Dvořáks „Stabat Mater“, „Die Bremer Stadtmusikanten“ von Nozawa, und Händels „Messias“. Zudem gab sie bisher Liederabende mit den Schwerpunkten Max Reger, Robert und Clara Schumann und Hugo Wolf. 2014 besuchte sie als Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes die Bayreuther Festspiele.


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