Magnus Piontek

Magnus Piontek wurde 1985 in Bonn geboren. Er studierte Schulmusik und Dirigieren (bei Marcus Creed) in Köln sowie Gesang bei Rudolf Piernay in Mannheim. Von 2013 bis 2015 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim und sang Partien wie Pistola in Verdis „Falstaff“, Mönch in „Don Carlos“, Zuniga in „Carmen“, Tschelio in „Die Liebe zu den drei Orangen“, Polizeikommissar in „Der Rosenkavalier“ oder Pfleger des Orest in „Elektra“ und wirkte bei zahlreichen Uraufführungen mit. Anschließend wechselte er an die Bühnen Gera/Altenburg, wo er als Sparafucile, Eremit sowie in der Titelpartie der Oper „Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße“ zu erleben war. An der Semperoper gastiert er als Marquis d’Obigny („La Traviata“) sowie als Saretzki („Eugen Onegin“). Mit Beginn der Spielzeit 2016/2017 gehört er zum Solistenensemble der Oper Chemnitz. Neben seiner Operntätigkeit widmet er sich dem Oratorienrepertoire. Er arbeitete mit Dirigenten wie Dan Ettinger, Klaus Arp, Florian Helgath, Laurent Wagner, Gotthold Schwarz, Alois Seidlmeier, Johannes Kalitzke und Enno Poppe  sowie mit verschiedenen renommierten Ensembles, darunter das Concerto Köln, das Ensemble Musikfabrik und das Göttinger Symphonie Orchester. Magnus Piontek war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands Heidelberg und der Deutsche Bank Stiftung „Akademie Musiktheater heute“.