Elżbieta Terlikowska

Die polnische Künstlerin studierte in Wrocław Malerei bei Prof. Józef Hałas. Während dieser Zeit führte sie ein Stipendium nach Venedig. Mit Studienabschluss arbeitete sie freischaffend als Malerin und schuf vielschichtige Werke aus Materialien, die sie u. a. auf zahlreichen Flohmärkten erkundete. 1986 debütierte sie als Bühnen- und Kostümbildnerin an der Oper Wrocław. Es folgten zahlreiche Arbeiten für Theater in Polen. International war sie in Straßburg, Istanbul, Berlin, St. Petersburg und Rom tätig. Sie errang zahlreiche Auszeichnungen, u. a. die „Goldene Maske“ St. Petersburg, den Waldemar Cwenarski Preis und eine „Ehrenvolle Erwähnung“ bei der Quadriennale in Prag 1999 (einer der weltweit wichtigsten Ausstellungen für Bühnen- und Kostümbildner). Während der langjährigen Zusammenarbeit mit Bogdan Koca entstanden Ausstattungen u. a. für Gerhart Hauptmanns „Die schwarze Maske“ (Jelenia Góra) und Bruno Schulz‘ „Zimtläden“ (Zittau). Im Februar 2014 zeigte das Muzeum Miejskiego Wrocławia ihre großformatigen Arbeiten auf Papier in der Personalausstellung CICHA OBECNOŚĆ. Am Schauspiel Chemnitz entwarf sie in den letzten Spielzeiten bereits die Kostümbilder für „Hamlet“, „Ich wurde geboren als…“ und „Der Menschenfeind“.